Medizinisches
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Todesursache Nr.1 in den westlichen Industrienationen. Fast jeder zweite Todesfall in Deutschland geht auf eine Herz-Kreislauferkrankung zurück. Durch rechtzeitige Diagnose, Behandlung und Vorbeugung können Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall, Bluthochdruck, Thrombosen, Angina Pectoris und andere Erkrankungen am Herzen verhindert werden.
Hauptursachen
Die Arteriosklerose gilt als Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Arteriosklerose ist eine Systemerkrankung der Arterien (Schlagadern), die zu Ablagerungen von Blutfetten, Thromben, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden führt. Davon werden die Gefäßwände starr und die Arterienhohlräume enger: Das steigert das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden. Die Erkrankung ist tückisch, denn sie kann sich über Jahrzehnte hinweg entwickeln, ohne weh zu tun oder Symptome zu verursachen, und dann sehr plötzlich zum Tod führen.
Bis zu einem gewissen Grad ist die Arteriosklerose eine ganz normale Alterserscheinung. Für ihr vorzeitiges Auftreten im 4.-5. Lebensjahrzehnt gibt es eine Reihe möglicher Ursachen wie das Rauchen, Übergewicht, ein hoher Blutdruck, Stress, Diabetes, hohes Cholesterin, Zuckerkrankheit, ungesunde Ernährungsgewohnheiten und genetische Veranlagung.
Krankheitsverlauf
Eine geringfügige Arterienverhärtung gehört zum normalen Alterungsprozess. Durch Beeinflussung der Risikofaktoren kann man die Arteriosklerose hinauszögern oder sogar ganz verhindern. Ist die Krankheit schon aufgetreten, muss der Betroffene seine körperliche Leistung anpassen. Bewegung ist wichtig, muss aber richtig dosiert werden. Auch bei schwerer Arteriosklerose gibt es Behandlungsmethoden.


