Rückenscreening
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt: 70% der Deutschen leiden gelegentlich daran, 15% sogar täglich. Chronische Rückenschmerzen haben jede fünfte Frau und jeder siebte Mann. Entsprechend oft ist das Stechen und Ziehen in Nacken und Kreuz Grund für eine Krankschreibung. Rückenleiden sind der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeiten und medizinische Rehabilitationsmaßnahmen und der zweithäufigste Grund für vorzeitige Renteneintritte wegen Erwerbsunfähigkeit.
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Video: Rückenscreening Dauer: 4:26 Minuten | ||
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Eingreifen, bevor der Schmerz chronisch wird
Bei 85% der Rückenschmerz-Patienten ist keine eindeutige Ursache feststellbar trotz modernster Diagnoseverfahren. Dennoch können sich die Schmerzen zu eigenständigen, chronischen Krankheitsbildern entwickeln, die bis zu Lähmungserscheinungen und Invalidität führen können. Das muss nicht sein: Rechtzeitige Gegenmaßnahmen können drastische Krankheitsverläufe verhindern.
Der Rücken in der Arbeitsmedizin
Der Kummer mit dem Rücken ist oft arbeitsbedingt. Die meisten Geplagten sind zwischen 35 und 55 Jahre alt und klagen über Schmerzen an der Lendenwirbelsäule. Frauen sind etwas öfter betroffen als Männer. Die Zielgruppe erreicht man am ehesten über betriebliche Präventionsprogramme. Sie erhöhen das Gesundheitsbewußtsein Ihrer Belegschaft und animieren zu Selbstverantwortung und richtigem Verhalten. Außerdem ermöglichen sie die Eingrenzung stark rückenschmerzgefährdeter Personengruppen und gezielte Hilfsangebote, damit der Schmerz nicht chronisch wird.



