VenenscreeningIn Deutschland sind Venenerkrankungen ein Volksleiden: jeder sechste Mann und jede fünfte Frau sind betroffen. 48,4 Millionen Menschen (59% der Bevölkerung) haben hierzulande leichte Venenerkrankungen wie Besenreiser oder retikuläre Gefäße. 12 Millionen Menschen haben geschwollene Beine, Wadenkrämpfe oder unangenehmes Kribbeln. Starke Beschwerden durch Ulcus Cruis, offene Beine, haben 570.000 Bundesbürger. (Quelle: Bonner Venenstudie 2003)
Lebensbedrohliche FolgeerkrankungenUnbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie Thrombosen und Lungenembolien. Alleine in Deutschland sterben jährlich 30.000 Menschen an einer venösen Lungenembolie in Folge einer venösen Thrombose. Die Gesundheitskosten durch Venenerkrankungen belaufen sich auf eine Milliarde Euro jährlich, schätzt die Deutsche Venen-Liga. Risikogruppe: Menschen mit sitzender TätigkeitAllgemeiner Bewegungsmangel sowie vorwiegend sitzende Tätigkeiten sind Risikofaktoren bei der Entstehung von Venenleiden. Hier können Betriebe und Betriebskrankenkassen gezielt Vorsorge betreiben, zur Vermeidung von Krankheiten beitragen und Krankheitskosten einsparen. Je früher die Prävention, desto besser die ChancenBeim Betrieblichen Venenscreening untersuchen Fachärzte für Gefäßerkrankungen (Phlebologen) das oberflächliche und tiefe Venensystem der Teilnehmer mit speziellen Ultraschallgeräten (Ultraschall-Dopplern und farbkodierter Duplexsonographie) auf Venenklappen-Defekte und das individuelle Thrombose-Risiko. Es kommen nur Methoden zum Einsatz, die schmerz- und risikofrei sind, den Körper nicht belasten und selbst in Schwangerschaft und Stillzeit bedenkenlos sind. Nebenbei klären die Ärzte über Warnanzeichen und Vorbeugung auf. Bei Bedarf empfehlen sie weitere Behandlungsschritte. Der Arzt kommt in den BetriebMitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich während der Arbeitszeit im Betrieb von Fachärzten untersuchen lassen. Freiwillig, mit festen Terminen und ohne Wartezeiten. Selbstverständlich gilt für individuelle Screening-Ergebnisse der Datenschutz. Der Betrieb bekommt eine anonymisierte Statistik. |
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