Hautscreening

1. Schritt: Vorbereitung des Screenings im Betrieb

Zur Bekanntmachung des Hautscreenings im Betrieb stellen wir Ihnen Aushänge und Mustertexte für ein Mailing zur Verfügung. Mit unserer Checkliste bereiten Sie den Einsatz unseres Screening-Teams in Ihrem Haus ohne viel Aufwand vor.

Wir bieten mehrere Wege der Terminvergabe an: Sie können ganz klassisch mit Terminlisten in Excel arbeiten, die wir für Sie vorbereiten. Oder Sie nutzen unsere bequeme Online-Terminvergabe: Wir richten alles ein und schicken Ihnen einen Link, den Sie an Ihre Mitarbeiter oder Versicherten weiterleiten können. Diese können sich damit individuell im Internet oder Intranet einloggen und ihren Termin eintragen. Interessenten im Betrieb ohne Computerzugang kontaktieren einen vorher benannten Administrator, der die Termine verwaltet.
 

2. Schritt: Durchführung des Hautscreenings

Die Untersuchungen finden in einem separaten Raum statt – zum Beispiel in den Räumen des Betriebsarztes oder in einem Besprechungsraum (15–20 qm, mit Sichtschutz von außen). Unser Dermatologe untersucht die Teilnehmer je nach Angebot entweder mithilfe eines Dermatoskops (Auflichtmikroskops) bzw. mit Hilfe der digitalen Auflichtmikroskopie auf Hautkrebs und dessen Vorstufen. Zusätzlich wird die Haut der Teilnehmer auf Bakterien-, Pilz- und Viruserkrankungen untersucht und ein Venenstatus erhoben. Neben der Untersuchung werden die Teilnehmer auch im Hinblick auf Eigendiagnose beraten und über die richtige Handhabung von Sonnenschutz informiert.
 

Auflichtmikroskopie

Unser Dermatologe untersucht den Teilnehmer von Kopf bis Fuß mit Hilfe eines Auflichtmikroskops. Das Gerät ermöglicht ein genaues, vergrößertes Betrachten der oberen und mittleren Hautschichten.
 

Digitale Auflichtmikroskopie

Durch die digitale Auflichtmikroskopie kann die Hautmorphologie ganz neu betrachtet werden, denn mit Hilfe von polarisiertem Licht können auch tieferliegende Strukturen durch die oberflächlichen Hautschichten hindurch erkannt werden. Bei diesem Verfahren wird mit einem digitalen Auflichtmikroskop zunächst ein Übersichtsbild der Haut angefertigt und auffällige Male anschließend mit 15- bis 50-facher Vergrößerung auf dem angeschlossenen Computerbildschirm betrachtet. Die Software vergleicht die aufgenommenen Pigmentmale mit gespeicherten Malen in einer Datenbank und gibt damit weitere Hinweise auf die Beschaffenheit des Mals.
 

3. Schritt: Die Ergebnisse

Sie als Unternehmen erhalten schon wenige Tage nach dem Hautscreening eine graphisch aufbereitete Dokumentation der Ergebnisse in Ihrem Unternehmen – im Vergleich mit über 263.000 Untersuchungen aus Referenz-Screenings. So können Sie die Ergebnisse in Ihrem Unternehmen statistisch vergleichen.

Krankenkassen erhalten die demographische Auswertung der Untersuchungsergebnisse als Schaubild sowie Statistiken über die Ausprägung der Befunde. Die Daten liefern wir Ihnen wenige Tage nach Abschluss der Screening-Sequenz. 

Die Teilnehmer erhalten vom untersuchenden Arzt sofort den Befund der Untersuchung. Er wird sie gegebenenfalls über auffällige Hautstellen informieren. Wenn diese behandlungsbedürftig sind, erhalten die Teilnehmer einen kollegialen Gruß zur Weiterbehandlung bei ihrem Hautarzt.